Manuela Weinhold, Bezirkskatechetin, tätig im Bereich Schule und in der Arbeitsstelle „Kinder-Jugend-Bildung“ Freiberg

Ich arbeite gern als Bezirkskatechetin in unserer Landeskirche. Ich lerne Mitarbeitende in ihrem Arbeitsfeld kennen und begleite sie. Die religionspädagogische Arbeit wird im Gespräch reflektiert, dabei geht es um die Qualität des Religionsunterrichtes und deren Sicherung. Da wir als Kirche in unserer heutigen Zeit herausgefordert sind, auf die Entwicklungen in unserer Gesellschaft zu reagieren, bedeutet das immer wieder das eigene Tun mit den Mitarbeitenden zu reflektieren, neue Ideen auszuprobieren und weiterzuentwickeln. Dieses hohe Maß an konzeptioneller Arbeit und der ständigen Weiterbildung ist eine wohltuende Herausforderung in meinem Beruf.

Arndt Kretzschmann, Jugendwart im Kirchenbezirk Leisnig-Oschatz

Ich liebe meinen Beruf. Das liegt zum einen daran, dass ich den Eindruck habe an dem Platz zu sein, an den Gott mich gerufen hat. Zum anderen liegt es an der Tätigkeit an sich. Ich empfinde es als bereichernde Herausforderung, auf der Ebene eines Kirchenbezirkes Jugendarbeit zu denken und in leitender Verantwortung zu gestalten. Man erhält viel Einblick in das Leben unserer Landeskirche vor Ort, in den Regionen und auf Landesebene. Außerdem sind Vielfalt und gestalterische Freiheit in diesem Beruf kaum zu überbieten. Arbeit in der Geschäftsstelle, Teamleitung, intensiver inhaltlicher Austausch mit jungen Leuten, geistliche Gemeinschaft, Begleitung junger Menschen, Großveranstaltungen, Freizeiten, Camps, Gremienarbeit ... Und in all dem darf ich hoffen und sehen was Gott tut!

Sophie-Charlott Hensen, Gemeindepädagogin in der Kirchgemeinde Leipzig-Marienbrunn

Gemeindepädagogin zu sein bedeutet für mich, kreativ zu sein und mich gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen auf verschiedene Art und Weise mit den großen und kleinen Fragen des Lebens und Glaubens zu befassen.
Zum einen liebe ich diese (theologische) Auseinandersetzung – mit allem Fragen, Zweifeln, Ringen, Nachdenken, Reflektieren und Erfahren. Zum anderen liebe ich auch diesen kreativen (Frei)-Raum, der mich reizt und mich schöpferisch werden lässt.

Stephan Wilczek, Gemeindepädagoge in Dresden

Ich habe verschiedene Berufsfelder ausprobiert und dabei gemerkt, dass mein Herz für das schlägt, was ich bis dahin ehrenamtlich gemacht habe: christliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in einer Kirchgemeinde. Mein Beruf ist so vielseitig wie kaum ein anderer. Triste Wiederholungen und immer gleiche Arbeitsabläufe mit ein und demselben Endergebnis sind hier Fehlanzeige. Auch wenn ich weiß, dass ich in meinem Beruf nichts Materielles hergestellt habe, bin ich mir sicher, dennoch dauerhaft Bleibendes gestaltet zu haben.

Lene Päßler, Gemeindepädagogin in Crimmitschau

Ich liebe meinen Beruf, weil ich darin meiner kreativen Ader freien Lauf lassen kann, sei es in der Vorbereitung von Krippenspielen oder Musicals, auf Rüstzeiten oder in der Arbeit mit Kindern. In diesem Beruf kann ich planen, organisieren und neue Konzepte entwickeln. Ich kann flexibel entscheiden, wie ich meinen Tagesablauf strukturiere und ich bin immer viel unterwegs. Man lernt viele verschiedene Menschen und Einstellungen kennen. Sich darauf einzulassen kann unglaublich spannend und erfüllend sein.

Yvonne Bemmann, Gemeindepädagogin in der Kirchgemeinde Waldheim

Mich fasziniert an meinem Beruf die Vielseitigkeit! Ich begleite die unterschiedlichsten Altersgruppen von Vorschulkindern bis Senioren und arbeite an vielen verschiedenen Orten - in Schule, Freizeitgestaltung und Kirchgemeinde. Kein Tag ist wie der andere. Ich kann meine Arbeitszeit flexibel planen und gabenorientiert Schwerpunkte setzen. Am meisten erfüllt es mich aber, dass ich beruflich etwas weitergeben darf, was mir selbst Sinn und Halt ist: der Glaube an einen lebendigen Gott!