Franziska Bönke, Sozialpädagogin im »Haus Kleeblatt« Kamenz der Kinderarche Sachsen

Ich wusste schon sehr zeitig, dass ich einen sozialen Beruf erlernen möchte. Kinder haben mich schon immer fasziniert. Seit neun Jahren arbeite ich nun als Sozialpädagogin in einer Wohngruppe der stationären Kinder- und Jugendhilfe. Ich liebe meinen Job, weil er so abwechslungsreich ist. So individuell wie die Kinder und Jugendlichen sind, so vielfältig ist auch meine Arbeit. Ich glaube an das Gute im Menschen und daran, dass gesunde Beziehungen die Menschen stärken und sie (über sich hinaus) wachsen lassen.

Anne Settgast, Sozialpädagogin CVJM Dresden

Ich finde im Bereich der sozialen Arbeit kommen Jugendliche zu kurz. Was die Jugendlichen bewegt, wo sie ihre Freizeit verbringen und dass auch sie Ansprechpartner und Anlaufstationen brauchen, fällt zu oft hinten runter. „Gemeinsam das Leben gewinnen“ – darin liegt eine Begründung für mich, hier im Treff mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. Jungen Menschen begegnen und ihre Interessen, Probleme und Freuden ernst nehmen und teilen. Auch „größere Kinder“ brauchen Menschen, die sich für sie interessieren und stark machen, einfach verlässlich da sind. Jugendarbeit ist faszinierend, bunt und vielfältig. Deshalb mache ich sie.